Sonstiges

Der Aquamarin ist ein Sohn des Beryll

Der Aquamarin ist eine Modifikation des Beryll und wird häufig als Schmuckstein verwendet. Dazu sollte jedoch angemerkt werden, dass er auf Wärme- und Lichtzufuhr mit Farbverlust reagieren kann. Durch die Beimengung von Titan- oder zweiwertige Eisen-Ionen ist der Aquamarin blassblau, die Strichfarbe ist jedoch weiß. Wenn man den Namen Aquamarin im Zusammenhang mit Farben hört, handelt es sich dabei jedoch um einen farbsatten grünblauen Ton. Aquamarine kommen häufig in Pegmatit-Adern, zum Beispiel in Graniten, aber auch in metamorphen Gesteinen wie Gneis oder auch als Mineralseife in Flusssedimenten.

Der größte Schmuckstein dieser Art wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Brasilien entdeckt. Er zählt zu den größten jemals gefundenen Edelsteinen. Die begehrte Farbe der Edelsteine kommt selten so in der Natur vor. Daher ist es üblich, dass man durch verschiedene Vorgänge Einfluss auf die Farbbildung nimmt. Beim Aquamarin geschieht dies durch Brennen. Diese „manipulierten“ Steine sind von den nicht manipulierten nicht zu unterscheiden. Beim Verkauf dieser Schmucksteine muss zudem nicht auf die Nachbearbeitung hingewiesen werden.

Aquamarin wird häufig durch synthetisches Quarz oder blaues Glas imitiert. Glas kann man allerdings sehr leicht erkennen, da es eine geringere Härte als der natürlich gewachsene Schmuckstein hat. Allerdings kann auch der gefärbte Achat herangezogen werden, um den Aquamarin zu ersetzen. Auch Elbait, Topas oder Zirkon können wegen der ähnlichen Färbung schnell mit dem Aquamarin verwechselt werden. Da die vorgenannten Steine eine wesentlich höhere Dichte aufweisen, sind sie wesentlich schwerer. Der Aquamarin stärkt Leber, Milz und Nieren und mindert Ängste und Verwirrung. Außerdem verbessert der Stein die Fähigkeit des Selbstausdruckes und er unterstützt die Inspiration, mehr über das wahre Ich herauszufinden.

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