Arbeit & Beruf

Das Gehalt eines Richters

Richter haben im Grunde eine undankbare Aufgabe, zum einen müssen sie Urteile finden bzw. beschließen, die nicht wirklich immer im Sinne aller Parteien ist, zum anderen müssen sie gerade eben dieses Urteil auch noch öffentlich im Namen des Volkes verkünden. Kein Wunder, dass viele Straftäter im Folgenden dazu neigen, etwaige Drohungen gegenüber dem jeweiligen Richter auszusprechen. Diese Drohungen dürften an der Tagesordnung seien und werden selbstverständlich auch ins Protokoll aufgenommen. Auch wenn Straftäter des Öfteren dazu neigen, den Richter für das entsprechende Urteil verantwortlich zu machen, so ist dies, obwohl er dieses beschlossen und verkündet hat (mit weiteren Personen je nach Strafverfahren), so nicht ganz richtig. Richter sind ebenfalls ein Organ der Rechtspflege. Von daher haben Richter sich an die entsprechenden Gesetze zu richten. Wenn also ein Paragraph aussagt, dass Diebstähle verboten sind und geahndet werden, dann kann der Richter in einem späteren Verfahren nicht bagatellisieren, nur weil er den Straftäter so nett findet. Letztlich kann er auch nicht selber entscheiden, in welcher Höhe eine Strafe ausfällt. In solchen Verfahren hat der Richter zunächst einmal den Antrag der Staatsanwaltschaft zu berücksichtigen und des Weiteren abzuwägen, ob dieser Antrag angemessen ist oder nicht. Selbstverständlich kann er in härteren Fällen auch mal nach oben etwas ausbauen, aber dennoch hat er sich an gesetzliche Vorschriften zu halten, auch was die Bestrafung einzelner Straftaten angeht. Man kann hier also sehen, dass Richter nicht gerade einen leichten Job haben. Aber wird dieser auch adäquat vergütet? Um dies zu prüfen, vielleicht schon bevor man das Richteramt anstrebt, kann man im Internet einen Gehaltsrechner besuchen, dieser gibt Auskunft, in welchen Bundesländern beispielsweise welche Gehälter angesagt sind.

Infos zum Autor "silvie":

E-Mail: kuehn(at)trendmile.com
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