Zum Stressmanagement gehört vor allem Stressbewältigung
Zeitdruck, Ärger und erhöhtes Arbeitsaufkommen führen bei vielen Menschen im Beruf zu Stress. Dauert dieser nicht lange an, erhöht er kurzfristig die Arbeitsleistung und ist nicht bedenklich. Fühlt man sich aber nach jedem Arbeitstag über lange Zeit hinweg antriebslos, müde und ausgelaugt, sollte über eine Stressbewältigung nachgedacht werden. Denn hält man den Stress zu lange aus, wird nicht nur die eigene Leistung gemindert, sondern auch die Gesundheit angegriffen. Die verstärkte Anspannung kann so zu Schlaflosigkeit, Unruhe, Angst und erhöhter Aggressivität führen. Dauerhafter Stress führt in manchen Fällen zu einem Burn-out – und zwingt somit zu monatelanger Auszeit des Berufs. So weit muss es aber gar nicht kommen, wenn man die wichtigsten Regeln vom Stressmanagement beherrscht.
Zunächst dient eine Analyse der eigenen Situation als Anhaltspunkt. Manchmal ist es einfach, Stress zu minimieren, indem man Aufgaben anderweitig delegiert oder den Vorgesetzten um Verstärkung bittet. Diese aktive Auseinandersetzung scheuen viele Arbeitnehmer, da sie befürchten, als nicht belastbar zu gelten – das Gegenteil ist der Fall. Nur wer sich offen zu Problemen äußert, kann diese auch in Angriff nehmen (lassen) und ändern. Als nächster Schritt ist eine mentale Auseinandersetzung beim Stressmanagement wichtig. Oft verursacht man sich selber Stress, da man die Arbeit „unbedingt noch fertig stellen muss“, immer wieder Kollegen unter die Arme greift und sich zu sehr einspannen lässt. Eine gute Übung ist in einem solchen Fall das „nein-sagen“. Ist der Stress trotzdem noch vorhanden oder lässt sich nicht so einfach einschränken, sollte man über eine Stressbewältigung nachdenken. Viele Seminare bieten hier Übungen zur Entspannung, Meditation oder Stressbewältigungs-Techniken, die man auch am Arbeitsplatz einsetzen kann. So lässt sich schnell wieder die richtige Balance im Beruf herstellen.
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