Auto & Motorrad

Weißwandreifen – was ist das?

Warum sollen Reifen immer schwarz sein? Warum sollte man auf seinen glänzenden Alufelgen nicht auch mal weiße oder andersfarbige Reifen fahren?

Ganz einfach – sie sind schwer zu kriegen. Weißwandreifen werden in der Regel nur bei Oldtimern gesehen, und diese stehen bekanntlich häufiger in der Sammlergarage, als dass sie auf der Straße umherfahren. Aber dennoch gibt es sie, weiße Reifen oder auch bunte Reifen. Allerdings sind auch hier die Reifen nicht komplett weiß oder bunt. Dies wäre aufgrund der Tatsache, dass Reifen unter anderem Ruß enthalten, und dieser die Farbe Schwarz hervorruft, nicht möglich. Aber dennoch ist es möglich, Reifen mit einem weißen ca. 20 mm breiten oder auch 40 mm breiten Streifen zu finden oder auch bunte Streifen in einer Breite von 20 mm. Diese Reifen sehen nicht nur cool aus, sondern gehören auch mittlerweile zu den Oldtimern. Das heißt, nur wenige Original-Reifen sind noch vorhanden, sofern man hier also einen guten Oldtimerfang machen möchte, sollte man sich sputen. Und wenn man dann Fundstücke in den USA gemacht hat, darf man sie nach den europäischen Richtlinien nicht fahren. Was also tun, wenn man gerne diese Weißwandreifen am Wagen hätte. Es gibt noch die Möglichkeit, einen Zierstreifen per Spezialfertigung auf den Reifen zu kleben, welcher dem Original sehr ähnelt. Dieses Verfahren wird jedoch stark kritisiert. Die Lösung sind Spezialbehandlungen der Reifen bei der Vulkanisation. Es gibt demnach auch berühmte Reifenhersteller, die diese Reifen in der Art herstellen. Und diese Reifen (beispielsweise mit rotem Streifen) würden sicher noch mehr auf Alufelgen auffallen.

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