Essen & Trinken

Vom Kaffee bis zum Mocca

Als Kaffee seinen Siegeszug im Jemen einhielt, wurde die Stadt Moccha zum Hauptumschlagplatz, von daher auch der Name für den beliebten Mocca. Wobei die Eroberung des Kaffees unaufhörlich weiterging. Was den Kaffee jedoch so interessant macht, ist nicht nur seine weitreichende Geschichte, sondern die Vielfältigkeit der Variationsmöglichkeiten und seinen Geschmack. Denn zu den verschiedenen Sorten, selbst von der Arabicabohne gehören wiederum die Typicabohne und deren Variationen wie National und Bourbon die in Brasilien heimisch sind.

Selbstverständlich gehört die Größte Kaffeebohne die Maragogype auch dazu. Wobei die Kaffeepflanze wie ein Wattebäuschchen ist. Den er haßt nichts mehr als unzureichende Bewässerung. Bekommt er zu viel beziehungsweise zu wenig, reagiert er gleich beleidigt. Das idealste ist ein gleichmäßiger Niederschlag übers ganze Jahr gesehen von ca. 180m³. Wenn es jedoch gar zu trocken wird, muß man wie hier in Europa mit Bewässerung nachhelfen. Kaffeesträucher lieben es auch nicht ständig direkter Sonnenblendung ausgesetzt zu sein, da sie dieses überhaupt nicht vertragen. Deshalb werden auch bei manchen Kaffeeplantagen Bananenstauden mit angepflanzt. Denn deren große Blätter wirken wie ein schützender Sonnenschirm auf den Kaffeestrauch. Ebenso sind die Insekten ein ständiges Thema, denn Kaffeewanzen, Rüsselkäfer Obstfliegen und noch einige andere süße Krabbeltierchen sind ein Übel für den Kaffee. Oder bestimmte Krankheiten, wie Blattrost oder die Wurzelkrankheit sind ständige Bedrohungen, die die Ernte zunichte machen können.

Deswegen ist eine ständige Pflege und Kontrolle der Kaffeesträucher unerlässlich. Doch auch die noch so sorgfältigste Kontrolle und Pflege, ist gegen das Wetter machtlos. Denn das ist letztendlich entscheidend, was aus der jeweiligen Kaffeeernte wird.

Artikel kommentieren

Zum Kommentieren von Artikeln ist es erforderlich angemeldet zu sein.