Aktienhandel - Stop Loss
An der Börse sind Stop Loss Orders ein beliebtes Risikomanagement-Instrument. Beim Aktienhandel muss dabei erst ein Geschäft zum Stop Loss Kurs zustande kommen, um die verlustbegrenzende Order zu aktivieren. Dann wird der Stop Loss zu einer sogenannten Market-Order und zum nächsten handelbaren Kurs ausgeführt.
Beim Warrenthandel ist die Vorgehensweise anders als bei Aktien, Denn der jeweilige Emittent stellt beim Handel mit Optionsscheinen über die Börse auch die Liquidität. Das ist notwendig, da die wenigsten Calls und Puts intensiv über die Börsen gehandelt werden. Deshalb wird auch der Stop Loss aktiv, wenn ein Kurs des Emittenten erreicht wurde. Ein abgeschlossenes Börsengeschäft wie beim Aktienhandel ist nicht Voraussetzung für die Ausführung einer Stop Loss Oder.
Diese Aufträge werde zwischenzeitlich auch an der Euwax ausgeführt, sobald der Ankaufskurs des Emissionshauses erreicht wird. Der Briefkurs ist nicht mehr ausschlaggebend. Hier ging in der Vergangenheit immer die Spanne zwischen An- und Verkaufskurs verloren.
Die Börse Frankfurt und die Börse Berlin haben diese Gepflogenheit bereits früher zugunsten des Kunden eingeführt und die Stop Loss Orders zum Geldkurs abgewickelt. Will der Warrent-Käufer sich vor Erreichen der Stop-Loss-Marke verabschieden, muss er darauf achten, dass der Stop Loss vorher gelöscht wird, da es sonst zu einem nicht beabsichtigten Doppelverkauf kommen könnte.
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