Geld & Finanzen

In welchen Fällen lohnt ein Sparbuch noch?

Das Sparbuch ist für die meisten Menschen die vertrauteste Möglichkeit Geld “anzulegen” bzw. zurück zu legen. Es bietet eine sehr hohe Sicherheit und ständige Verfügbarkeit. Die Sparbuch Zinsen liegen zwischen 0,5 und 1,5 %. Hier lohnt sich also der Vergleich der verschiedenen Anbieter sehr.

Für wen jedoch lohnt sich diese Art der Geldanlage noch?

Mit Sicherheit kann man sagen, dass es Alternativen gibt, welche wesentlich mehr Rendite bieten als das Sparbuch. Zum Beispiel sind dort Tagesgeld-Konten, auf denen man sein Geld für mehr als 4 % “parken” kann. Wobei die Sicherheit dennoch nicht verloren geht.

Eine weitere Alternative wären hochverzinste Kreditkartenkonten. Vorreiter dieser Sparanlage ist die DKB (Deutsche Kreditbank). Ihr Geschäftsfeld waren zuerst die neuen Bundesländern, dann ganz Deutschland und seit letztem Jahr gibt es auch die DKB Österreich. Ob in Österreich oder Deutschland spielt keine Rolle, die Konditionen sind dieselben: 3,8 % fürs Guthaben auf dem Kreditkartenkonto.

Des Weiteren gibt es Bundesschatzbriefe, Bundesanleihen und andere Rentenpapiere, diese werden vor allem für die Altersvorsorge verwendet. Obwohl der Name Rentenpapiere damit nichts zu tun hat.

Das Sparbuch dient in der heutigen Zeit einzig und allein dem Zweck, einen Notgroschen in petto zu haben, falls die Ausgaben größer waren als erwartet und man keinen teuren Kredit aufnehmen möchte. Bei einer anstehenden größeren Investition ist es auch üblich auf den Not- oder Spargroschen auf dem Sparbuch zurück zu greifen.
Die Summe, welche auf einem Sparbuch liegt, ist eher klein zu wählen, da es nicht sonderlich profitabel ist und Geld grundsätzlich besser angelegt werden kann.

Artikel kommentieren

Zum Kommentieren von Artikeln ist es erforderlich angemeldet zu sein.