Geld & Finanzen

Probleme mit Kreditkarten

Kreditkarten sind eine gute Erfindung und eine schöne Erleichterung im täglichen Leben – sofern sie in den richtigen Händen sind. Nicht umsonst ist die kaufsüchtige Frau mit der Kreditkarte ihres Mannes ein Running Gag in vielen Filmen. Man sollte seine Kreditkarte nicht aus der Hand geben. Selbst bei guten Bekannten weiß man eben nicht, wie der- oder diejenige mit Geld zurecht kommt. Kreditkarten sind manchmal verführerisch, der richtige Umgang will eben gelernt sein und ist nicht selbstverständlich. Grundsätzlich scheint bei vielen Nutzern ein Verstehensproblem vorzuliegen, denn man hat keineswegs mehr Geld, wenn man eine Kreditkarte hat. Man gibt Geld aus und muss die Rechnung erst später bezahlen, soviel stimmt.

Für viele Leute, die immer knietief im Dispo stehen und vom nächsten Gehalt leben, scheint das wenig einleuchtend, da gilt sogar die Aussage, dass sie eher auf Geld zugreifen, das sie noch gar nicht besitzen. Wer das nicht versteht, wird immer dazu neigen, wesentlich mehr auszugeben, als er eigentlich besitzt. Kreditkarten erleichtern den Kaufvorgang. Man gibt kein gefühltes, in den Händen gehaltenes Geld mehr aus und die Rechnung kommt auch erst Wochen später. Darum sollte das Konto immer gut und ehrlich verwaltet werden, die Rechnungen sorgfältig geprüft und addiert werden. So kann ein Gespür für Ausgaben und Einnahmen entwickelt werden. Es hier wird auch deutlich, dass Jugendliche in den meisten Fällen mit einer Kreditkarte überfordert sind, da schon Erwachsene Probleme damit haben. Viele Banken stehen auch mit Rat und Tat zur Seite, helfen Fixkosten senken und zeigen auf, in welchen Bereichen zu viel ausgegeben wird.

Autor: Sebastian Spreen
E-Mail: sebastian.spreen([@ ät])gmx.de

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