Tattoos - wenn die Bilder auf der Haut stören
Tattoos auf der Haut sind nicht erst seit der Neuzeit modern. Bereits in früheren Jahren schmückten sich Menschen mit den in die Haut gestochenen, farbigen Bildern. Doch trotz neuester Techniken, gehen die Zeichen der Zeit nicht spurlos an den Bildern auf der Haut vorbei. Nach einigen Jahren sind die Motive immer schlechter zu erkennen. Darüber hinaus stellen viele fest, dass ihnen das einmal gestochene Motiv nach einiger Zeit nicht mehr gefällt. Manchmal bringt es vielleicht sogar Nachteile mit sich, wenn es zum Beispiel an exponierter Stelle gut sichtbar ist. Dann möchte man sich diese Bilder möglicherweise gerne wieder entfernen lassen. Heutzutage ist es, dank modernster Lasertechnologie, sehr gut möglich, die lästig, oder unmodern gewordenen Tattoos, wieder zu entfernen. Früher hingegen wurden sie einfach abgeschliffen. Was zum einen eine äußerst schmerzhafte Prozedur war, zum anderen schlecht heilende Wunden und hässliche Narben hinterließ. Die heutige Lasertechnik ermöglicht es, die Bilder fast narbenfrei und wenig schmerzhaft zu entfernen. Das Laserlicht zerkleinert die Farbpigmente in kleinste Teilchen. Diese werden von der Lymph-Flüssigkeit aus der Haut abtransportiert. Die Dauer einer Behandlung ist unter anderem abhängig von der Größe des Tattoos und von den verwendeten Farben. So lassen sich gelbe oder rote Tattoos schwerer wieder entfernen, als andere. In der Regel werden ca. 5 Sitzungen benötigt. Die Abstände zwischen den Sitzungen sollten groß genug sein, da der Abtransport der zerkleinerten Farbpigmente ein natürlicher Prozess der Haut ist und daher seine Zeit braucht. Allerdings sollte diese Behandlung nicht von Laien durchgeführt werden. Der Besuch beim Hautarzt, der fachlich geschult die Lasertechnologie anwendet, hilft, unliebsame Überraschungen zu vermeiden.
Artikel kommentieren
Zum Kommentieren von Artikeln ist es erforderlich angemeldet zu sein.
