Gesundheit & Wellness

Wie gelingt eine Raucherentwöhnung?

Wer schon häufiger versucht hat, vom lästigen Übel Rauchen los zu kommen, weiß, wie schwierig das ist. Raucherentwöhnung beginnt im Kopf und hat mit Selbsterkenntnis zu tun. Daher muss man sich zunächst Folgendes klar machen:

Beim Rauchen handelt es sich um eine Sucht, die auch wie eine solche bekämpft werden muss. Je früher man mit dem Rauchen begonnen hat, desto stärker ist die Abhängigkeit. Um über den blauen Dunst zu siegen, brauchen Sie große Willensstärke.
Die ersten Wochen der Rauchentwöhnung sind die schwierigsten, darum sollten Sie Situationen meiden, die einen Rückfall erleichtern würden.
Das heißt, keine Gaststätten aufsuchen und möglichst nicht zu Feiern gehen, bei denen geraucht und Alkohol getrunken wird.
Wenn Sie starker Raucher sind und mehr als 40 Zigaretten täglich rauchen, gelingt selten der so genannte „kalte Entzug“.
Hier hat sich ein Nikotinersatzstoff als erfolgreich erwiesen, der unter ärztlicher Aufsicht 3 bis 4 Monate eingenommen wird.
Es ist sinnvoll, wenn Sie sich zusätzlich psychologische Unterstützung in einer der zahlreichen Rauchentwöhnungs-Selbsthilfegruppen oder direkt bei einem Therapeuten holen, denn selbst nach Jahren kann plötzlich ein heftiges Verlangen nach der Droge aufkommen.
Belohnen Sie sich regelmäßig, am besten täglich, für das Nichtrauchen. Das kann ein Stück Kuchen, ein Blumenstrauß oder ein Kinobesuch sein.
Beziehen Sie immer Ihren Partner in das Entwöhnprogramm mit ein.
Wenn er selbst raucht, ist eine gemeinsame Rauchentwöhnung natürlich am sinnvollsten.
Suchen Sie sich eine aktive Betätigung, am besten Sport, die Sie ablenkt.

Wenn Sie diese Punkte beherzigen, haben Sie die besten Voraussetzungen, bald ganz rauchfrei zu leben.

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