Das Parkett
Parkett ist eine Sache, die wir alle kennen, fast jeder hat schon mal einen Wohnraum oder eine Halle gesehen, die einen solchen charakteristischen Fußboden hat. Aber wo kommt das Parkett eigentlich her und warum heißt das Parkett Parkett?
Das Wort an sich bedeutet, schlägt man im etymologischen Wörterbuch des Deutschen von Wolfgang Pfeifer nach, “Fußboden aus Holztäfelung“. Parkett ist außerdem die Bezeichnung für den ebenerdigen Zuschauerraum im Theater oder im Kino.
In beiden Bedeutungen schon bestehend wurde das Wort im 18. Jahrhundert aus der Französischen Sprache ins Deutsche entlehnt. Dort war das ursprüngliche Wort parquet, was soviel wie “durch Schranken abgegrenzter Raum“ bedeutet. Dies wiederum ist eine deminuitive (also verkleinernde) Form von franz. parc, was soviel wie “eingehegter Raum“ bedeutet. So entstand auch das bei uns heute bekannte Wort Park, das für einen ebenfalls „abgegrenzten“ Raum steht, in dem Fall eben eine Grünanlage bezeichnet, die angelegt wird.
Die Ableitungen von dem Ursprungswort parc bezeichneten früh schon auch gegeneinander abgegrenzte Teile von Flächen. Somit ist es zu erklären, wie es von parc über parquet dazu kam, dass man einen holzgetäfelten Fußboden mit parquet bezeichnet hat. Schon seit dem 17. Jahrhundert kennt man diese Bezeichnung für die spezielle Art von Holzfußboden, der aus kleinen Holzbrettern besteht, die zusammengesetzt sind und typische Muster (zum Beispiel ein Fischgrätmuster) bilden. Die Schreibung wie sie ursprünglich aus dem Französischen kam, also die Schreibung mit qu, wurde übrigens bin ins 19. Jahrhundert hin beibehalten, bis dahin war also das Wort an sich noch ein Fremdwort, bis es dann eben an die deutsche Sprach angepasst wurde und dann somit ein Lehnwort wurde, so wie wir es heute kennen: als Parkett.
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