Haus & Wohnen

Warum Holz für die Sauna?

Holz ist nicht nur ein sehr schöner, sondern auch ein vielseitiger Werkstoff. Grundsätzlich besteht die Innenverkleidung für Sauna aus Holz, wobei aber nicht jedes Holz für die besonderen klimatischen Bedingungen geeignet ist. Der entscheidendste Vorteil von Holz ist, dass es lebt und somit ein nachwachsender Rohstoff ist. Seit vielen Jahrhunderten bestehen Saunaräume aus hölzernen Wänden, so natürlich auch die Sauna Außenwände. Holz kann Wärme zwar gut aufnehmen, hat aber eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit. Daher nimmt man in einer 90 Grad Celsius warmen Holzsauna auch keinen Schaden, wenn man die Wände oder die Sauna Bänke berührt. Aufgrund der Zellstruktur des Holzes kann es die Wärme sehr gut speichern und gibt sie, ähnlich einem Kachelofen, nach und nach ab. Während der Erwärmung gibt das Holz die Zellinhaltsstoffe, wie ätherische Öle und Harze, frei und es entsteht der angenehme und wohlbekannte Duft des Holzes. Da eine Sauna ausschließlich aus Holz besteht, wird so das Saunaklima maßgeblich beeinflusst und ist ausgeglichen und wohltuend. Des weiteren kann Holz wegen seiner Hygroskopie die Feuchtigkeit und den Wasserdampf aus der Raumluft aufnehmen. Je nach Temperatur oder bei einer fallenden Luftfeuchtigkeit, gibt das Holz sie wieder ab. Dabei verändert sich das Volumen des Holzes nicht, sodass Holz sehr langlebig und vor allem formbeständig ist. Grundsätzlich ist aber jedes Holz anders. Bei einer Sauna wird ausschließlich nur Massivholz verwendet, also Holz das naturgewachsen ist. In der Regel handelt es sich hierbei um Fichtenholz aus den Gebieten des Polarkreises. Teilweise wird auch Hemlock verwendet, dies ist eine Tannenart aus Kanada.

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