Kommunikationspaket aus dem Hause Microsoft
Der Exchange Server wurde Mitte der 90-er in der IT-Schmiede von Microsoft geboren und hat in seiner bisherigen Entwicklung mehrere Etappen hinter sich, die sich in einer jeweils neu herausgebrachten Version niederschlugen. So ist vom eigentlichen Prototyp – „Microsoft Mail“ – wohl kaum noch etwas übrig, denn das Microsoft-Produkt wurde schrittweise immer mehr verbessert und erweitert. All diese Neuerungen sind in der momentan aktuellen Version, welche die Jahreszahl „2007“ trägt gut zu erkennen. Das Software-Paket verfügt über eine Vielzahl an Features, die sich in die Schwerpunkte Sicherheit, Vertraulichkeit und komfortable Bedienung gliedern lassen. Dazu zählen solche Funktionen wie neue Antivirus-Funktionen oder eingebaute Komponenten gegen Spam und Phishing. Für eine hohe Vertraulichkeitsstufe in der Kommunikation sorgen wiederum neuentwickelte Verschlüsselungsmechanismen. Diese schützen sowohl den internen als auch den externen Mailverkehr. Schaut man sich die Bedienbarkeit des Produktes an, so fallen hier Features wie Unified Messaging oder Web-basiertes Messaging positiv ins Auge. Während mit dem erstgenannten der Zugriff auf das Postfach mit einem herkömmlichen Telefon möglich ist, bietet das zweitgenannte den flexiblen Zugriff über einen Web Client, sofern dieser vom Browser unterstützt wird. Für die Inbetriebnahme erfordert der Exchange Server einen Prozessor mit mindestens 800 MHz sowie ein Minimum an 2 GB Arbeitsspeicher. Pro Postfach werden allerdings noch weitere 5 MB RAM empfohlen. Als Betriebssystem ist der Microsoft Windows Server 2003 erforderlich. Wer sich die Installation nicht im Alleingang zutraut oder den Umgang mit dem Programm allgemein erlernen möchte, für den gibt es spezielle Lehrgänge wie diesen hier: Seminar Exchange 2007.
Gisela Bsdok ellab@web.de
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