Konsum

Handys: Die Statussymbole der Neuzeit?

Das Handy ist heute ein allgegenwärtiges Objekt, das zweifelsfrei dem Nutzer einigen Nutzen spendet. In den Anfangstagen war das Handy schon aufgrund des Sachverhaltes, dass die wenigsten Menschen über ein Mobiltelefon verfügten, für deren Besitzer ein echtes Statussymbol. In Restaurants wurde das Handy demonstrativ auf den Tisch neben den Mercedesschlüssel gelegt. Als dann das Handy zu einem Massenphänomen wurde, besaßen nur noch die neusten Geräte den Charakter von Statussymbolen. Mit einer solchen Entwicklung konnten sich die Hersteller von Mobiltelefonen und Handyzubehör freilich nicht zufrieden geben. Im Moment sprießen Anbieter aus dem Boden, die um eine Kundschaft buhlen, die bereit ist eine Millionen Dollar oder auch mal Euros für ein Handy auszugeben. Die verwendeten Materialien sind dann gebürsteter Stahl oder auch mal pures Gold. Meistens werden diese Handys – so sie denn überhaupt verkauft werden, nach Russland oder in den Nahen Osten exportiert. Die Anbieter von Handyzubehör liefern edles Zubehör, damit auch Otto-Normalverbraucher sein liebstes Stück etwas individualiseren kann. Handyketten mit Edelsteinen sind keine Seltenheit. Mit kleinen Folien kann man dem Display des Handys eine „Tätowierung“ verpassen.

Für mache Berufsgruppen haben aber auch noch normale Geräte den Charakter eines Statussymboles. Hierzu gehört z.B. der Blackberry. Dieses Smartphone weist seinen Besitzer als Mitglied der „Kaste“ der Manager oder neudeutsch der Professionals aus. Mit Hilfe dieser Smartphones ist es möglich, dass man seine Email-Kommunikation, die Verwaltung der Kontakte der Ansprechpartner mit Hilfe des Handys erledigt. Über ein Datenkabel lassen sich die verarbeiteten Informationen dann auch mit dem Email-Programm des PC im Büro synchronisieren.

Klaus-Martin Meyer

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