Konsumentenkredit
Der sog. Konsumentenkredit ist ein gewöhnliches Darlehen, welches meist für private Zwecke genutzt wird. Es dient vor allem für Konsumzwecke und wurde daher früher manchmal auch als Hausfrauenkredit bezeichnet. Als Konsumzweck für Reisen, Möbel oder technischer Geräte wird dieser Kredit am meisten gebraucht.
Voraussetzungen und Kriterien zur Vergabe
Um einen Konsumkredit erfolgreich zu beantragen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Eigentlich ist es sehr einfach und unproblematisch den Konsumkredit zu erhalten. Wenn dann jedoch ein oder mehrere negative Schufa Einträge in der Datenbank der Schufa vom Antragssteller vorhanden sind, kann es zu Problemen führen und führt höchstwahrscheinlich zur Ablehnung des Kreditantrags. Jedes Kreditinstitut in Deutschland führt nämlich vor jeder Kreditvergabe eine Anfrage an die Schufa, welche die Kreditwürdigkeit des jeweiligen Antragsstellers überprüft, durch. Wenn Sie also einen negativen Schufa Eintrag haben, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als zu einer Bank zu gehen die Kredite ohne Schufa erteilt. Oftmals sind dies ausländische Banken - hauptsächlich in der Schweiz. Doch auch diese Banken verlangen Sicherheiten. Bei positiven Schufa Einträgen steht dann dem Kreditvertrag nichts mehr im Wege. Manche Banken verlangen dennoch, dass der Antragssteller eine Kreditausfallversicherung abschließt.
Da der Konsumentenkredit ein Ratenkredit ist, wird er in monatlichen Raten an die Bank zurück geführt. Die Raten erfolgen in einem vorher vereinbarten festen monatlichen Betrag. Ein Verwendungszweck muss nicht bei der Bank angegeben werden. Sondertilgungen sind nur möglich wenn Sie vorher mit der Bank vereinbart wurden.
Tipps zu Konsumentenverträgen
Ein Konsumentenvertrag eignet sich hervorragend zur Ablösung eines Dispo Kredits, da dieser meist zu höheren Zinsen als der Konsumkredit vergeben wird.
Thomas Reif
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