Kartendecks im Tarot
Das Tarot ist der Sammelbegriff für verschiedene Kartendecks im Bereich der Wahrsagung. Wahrsagen zählt zum Bereich der Esoterik, bzw. der Spiritualität oder der Pseudowissenschaften. Das wohl ursprüngliche Tarot von dem einige andere Kartendecks abstammen ist das Visconti Tarot. Daneben sind sehr bekannt das Rider Waite Tarot und das Crowley Tarot. Beide sind in den letzten 2-3 Jahrhunderten entwickelt worden. Die Lenormandkarten zählen nicht zum Tarot, es ist aber überliefert, das die Entwicklerin Madame Lenormand das Tarot als Grundlage oder als Ideengeber ihrer Karten genutzt hat. Jedes Kartendeck im Tarot besteht aus 78 Karten. In kleinen Unterschieden bei einzelnen Karten kann man zwischen den Kartendecks feststellen was geändert wurde. Trotz allem arbeiten alle Tarotdecks mit der kleinen Arkana und der großen Arkana. Zudem sind in allen Kartendecks im Tarot die Elementkarten und Trumpfkarten vorhanden. Elementkarten sind die Karten der Münzen, Kelche, Stäbe und Schwerter. Beispiele für eine Trumpfkarte sind der Narr, die Herrscherin, der Tod oder auch die Liebenden. Mit Hilfe von Tarot möchte der Kartenleger eine bestimmte Situation oder Fragestellung beleuchten und aus vorhandenen Informationen und dem Kartenlegen eine Schlussfolgerung ableiten. Es heißt, mit dem Tarot wäre es möglich, alle Erlebnisse, Situationen oder Personen des menschlichen Erlebens beleuchten zu können. Zusätzlich wird berichtet, dass die Arbeit mit Tarot dem Ratsuchenden dabei helfen kann, mehr über sich und seine versteckten unterbewussten Informationen zu erfahren. Der Weg der Selbsterkenntnis erscheint leichter. Kartenlegen kann jeder erlernen. Das Tarot jedoch gilt als Königsdisziplin im Bereich der Kartenlegung und eignet sich nicht immer als Einstiegskartendeck.
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