Der Golden Retriever
Der Golden Retriever wurde im Kennel Club in England 1913 unter der Bezeichnung „Retriever gold oder gelb“. Im selben Jahr wurde der Golden Retriever Club in England von H.M. Charlesworth gegründet. Erst im Jahr 1929 erhielt der Hund den Namen „Golden Retriever“. In Schottland hatte die Reinzucht bereits im 19. Jahrhundert begonnen. Lord Tweedmouth verpaarte einen gelben Wavy coated Retriever mit dem Namen „Nous“ mit der Tweed-Water-Spaniel-Hündin „Belle“. Er führte detaillierte Zwingeraufzeichnungen der Welpen, aus denen hervorgeht, dass er deren Nachkommen mit Irish Settern, schwarzen und einem sandfarbenen Bluthund kreuzte. Während des ersten Weltkrieges ging der Bestand der Golden Retriever stark zurück. Nach dem 2. Weltkrieg erholte sich der Bestand wieder sehr gut und die Rasse erfreute sich in ganz Europa steigender Beliebtheit. In Deutschland wurde der Retriever Club 1963 gegründet. Der Curly coated Retriever ist die älteste Retrieverrasse. Seine Vorfahren lassen sich bis heute nicht sicher zuordnen. Das Charaktermerkmal des Curly coated Retriever ist das lockige Fell, was ein Erbanteil des kraushaarigen englischen Wasserhundes ist. Eingekreutz sind mit Sicherheit der St. John´s Dog und der Pudel sowie der Irische Water Spaniel und setterartige Hunde. In Birmingham1860 waren die Curlies erstmals auf einer Ausstellung zu sehen. Damals wurden sie in der gemischten Retriever Klasse vorgestellt. Ende des 19. Jahrhunderts wird die Gründung eines Clubs erwähnt, der das Ziel verfolgte den schwarzen Curly coated zu fördern. Nach dem 2. Weltkrieg waren nur 90 Curlies eingetragen. Heute gewinnt der Curly Gott sei Dank wieder stark an Bedeutung. Auch hier in Deutschland wird zur Jagdt eingesetzt und bei Ausstellungen gezeigt. Über eine Jagd, wobei die Jäger reiten gibt es keine weiterführenden Auskünfte.
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