Tarot deckt Verborgenes auf
Das Tarot wird von vielen benutzt, um sich ein klareres Bild über sich selbst zu verschaffen, wenn es im Leben stagniert oder das Leben in Bahnen verläuft, die nicht glücklich machen. Mit der Fragestellung „Wer oder Was bin ich? – Was will ich?“ werden Änderungen des eigenen Lebens vorangetrieben. Das Tarot kann dabei eine große Hilfestellung sein, vor Allem, wenn man die Fragen mit Bedacht auswählt, um entsprechend brauchbare Antworten zu erhalten. Das Tarot kann nicht die Zukunft voraussagen, sondern nur gewisse Tendenzen aufzeigen und zur Eigenverantwortung für den weiteren Lebensverlauf anhalten. Mit dem Tarot werden verdeckte Ängste, Sehnsüchte, Wünsche und auch Fähigkeiten eines Menschen beleuchtet. Allein die Erkenntnis darüber, was nicht stimmt oder was man sich bisher nicht traute, reicht oft schon aus, um dem Leben eine positivere Richtung zu geben. Die Herkunft des Tarot ist bisher ungeklärt, die Forscher vertreten da unterschiedliche Meinungen. Die Karten wurden zwischendurch immer wieder von der Kirche verboten, was ihrem Erfolg aber keinen Abbruch tat. Mit der Zeit wurden die Decks immer wieder verändert und neu gestaltet, sodass es heute unzählige Varianten gibt. Jeder hat da seine bestimmten Favoriten, mit denen er gut zurechtkommt. Auch die Legetechniken sind nicht immer gleich, man kann nur wenige Karten in verschiedenen Formen legen oder man verwendet das gesamte Deck. Die Legetechnik ist immer auch ein wenig von der Fragestellung abhängig. Je nach Problem und Frage entscheidet der Kartenleger sich für eine bestimmte Legetechnik. So mancher benutzt das Tarot als Wegweiser und findet durch die Karten den Mut zu bisher aufgeschobenen Entscheidungen. Auch wenn man nicht seine ganze Lebensplanung nach den Karten ausrichten sollte, ist es auf jeden Fall interessant, mehr über sein Inneres zu erfahren und daran zu arbeiten.
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