Aufschlag ist der dominierende Schlag im „weißen Sport“
Wer einmal ein halbwegs passabler Tennisspieler werden möchte, der kommt an diesem Schlag bestimmt nicht vorbei. Der Aufschlag ist der dominierende Schlag im „weißen Sport“, egal ob bei Hobbyturnieren oder in der absoluten Weltspitze. Eine technisch saubere Ausführung der Aufschlagbewegung ist zwingende Voraussetzung um einmal nur annähernd so erfolgreich zu werden wie die Stars der aktuellen Szene. Ob ein Emporkömmlich wie Nenad Djokovic oder ein längst etablierter Spieler wie Carlos Moya, sie alle verbringen noch heute viele Trainingsstunden mit dem Einüben der perfekten Aufschlagbewegung. Die Bewegung an sich lässt sich in drei Phasen, die Aushol-, Schlag- und Ausschwungsequenz unterteilen. Speziell die Bewegungen bei der Schlagphase müssen nach einem vorgegebenen Muster erfolgen und sauber ausgeführt werden, damit der Tennisball optimal in Geschwindigkeit versetzt werden kann. Die Streckung des Körpers zum Treffpunkt erfolgt von unten nach oben, beginnend mit den Knien, danach folgt die Hüft-, Bauch-, Brust- und Schultermuskulatur. Der Arm streckt sich über das Ellbogengelenk und schließlich wird das Handgelenk gebeugt. Der Schläger befindet sich erst am tiefsten Punkt der kleinen Schleife hinter dem Rücken, wenn die Knie schon vollkommen gestreckt sind. Während der Streckung des Körpers dreht sich der Oberkörper in Schlagrichtung und der Schläger wird zum Treffpunkt hin beschleunigt. Mit Beginn der Schlagbewegung senkt sich der linke Arm. Im Treffpunkt ist die Schulter des Schlagarms so hoch wie möglich, der Schlagarm ist voll durchgestreckt. Linker Fuß, rechte Schulter und Schlaghand bilden eine senkrechte Achse, während der linke Arm befindet sich zur Stabilisierung vor dem Körper. Gewissermaßen eine Nachbereitung erfährt der Schlag mit der Ausschwungphase um sich danach wieder optimal zum Ball stellen zu können.
