Sport

Aufstrebender Akteur im Tenniszirkus

Neben den beiden mittlerweile längst etablierten Superstars der Tennisszene, schwingt sich ein dritter Akteur empor, mit Filzball und Tennisschläger das Herrentennis zu erobern. Die Rede ist von Novak Djokovic, dem Senkrechtstarter der zu Neige gehenden Saison. Der erst 20-jährige Serbe, der in seiner Heimat wie ein Nationalheld verehrt wird, zog vor wenigen Wochen in das Finale der US Open ein und feierte damit den größten Erfolg seiner bislang noch jungen Karriere. Dass es mit dem ersten Sieg bei einem der vier wichtigsten Turniere noch nicht klappte, lag in der Stärke seines Gegners begründet. Der war ein geringerer als der Weltranglistenerste Roger Federer, der sich zum vierten Mal in Folge den Sieg in Flushing Meadows sichern konnte. Allerdings meinte auch der Schweizer in seinen Dankesworten kurz nach dem Finale, dass er in Djokovic den kommenden Star der Szene sehe. Ein großes Lob für den Serben, der, ähnlich wie Federer, in seinem Spiel nahezu komplett ist und über keine großen Schwächen verfügt. Die Voraussetzungen für eine große Karriere sind also ideal. Halbfinalteilnahmen in diesem Jahr bei den French Open und in Wimbledon sind zudem Beleg dafür, dass er sich auf allen Belägen zurechtfindet. Ob Hartplatz, Rasen oder Sand, Novak Djokovic ist auf jedem Untergrund ein Kandidat für den Turniersieg. Deren vier feierte er im Jahr 2007 bereits. In Montreal und Miami siegte er sogar bei zwei ATP-Masters-Turnieren. Zudem triumphierte er in Estoril und Adelaide. Lohn für die Erfolge ist der aktuell dritte Weltranglistenplatz, den Novak Djokovic seit Anfang September einnimmt. Bei seinen Möglichkeiten sollte dies jedoch noch nicht das Ende seines sportlichen Aufstiegs sein.

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