Sport

Die Globale Erwärmung und der Wintersport

Skihallen, Eishallen, Schneekanonen und Kunsteis. Vier Hilfsmittel, die bisher nur als Trainingshilfe oder zur Überbrückung der Sommerpause, bzw. kurzer Warmperioden im Winter dienten, stellen die traurige Zukunft des alpinen Sports dar. Denn die Erderwärmung taut die Gletscher der Alpen und sorgt für immer kürzeren und höher gelegenen Schneefall und zerstört damit die Grundlage für jeglichen Wintersport: Den Schnee. Ohne ihn sind sie alle aufgeschmissen. Skifahrer können auf Gras oder Matschpisten kaum ihr Hobby ausüben und besonders für den Ski alpin sieht die Zukunft düster aus. Wenn nicht die Alpen breiflächig mit Schneekanonen beschossen werden sollen, beschränken sich die weißen Flächen bald nur auf die Skipisten für Profi- und Breitensport, inmitten grüner Wälder und Wiesenlandschaften.

Wenn man nicht grade in die Arktis ausweichen will, bleiben wenig gute Aussichten für die Alpinisten der Zukunft. Skispringen ist eine der wenigen Sportarten, die gerettet werden kann. Es benötigt nur wenig Schnee auf einer kurzen Schanze, sowie einer Landezone. Es kann also weiter praktiziert werden, ohne größere Kosten und Schaden an der Natur zu verursachen. Eishockey News werden uns auch erhalten bleiben, denn als sowieso hauptsächlich in einer Eishalle ausgetragener Sport, hat dieser vom zunehmend warmen Klima nichts zu befürchten. Für Biathlon, Ski Alpin und Snowboarder sieht die Zukunft hingegen düster aus. Ob Skispringen und andere Disziplinen, die mit Müh und Not in Hallen und mit Schneekanonen am Leben erhalten werden können, dann noch viele Fans finden bleibt abzuwarten. Glücklicherweise ist der Klimawandel eine langfristige Angelegenheit und so bleibt uns der Wintersport noch eine Weile erhalten.

Infos zum Autor "Tenzile":
Tenzile Akyol
E-Mail: Tenzile86(at)googlemail.com
Web: http://

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