Sumo - eine Sportart mit Tradition
Sumo-Ringen hat in Japan ein lange Tradition und ist auch heute noch eine der populärsten Sportarten.
Hauptsächlich üben die schwergewichtigen Ringkämpfer den Sport hauptberuflich aus. In speziellen Sumo-Schulen, denen die Kämpfer als Knaben beitreten, wird neben der Technik des Ringes auch Lebensführung und Tradition vermittelt.
Bei den professionellen Veranstaltungen tragen die Kämpfer die traditionellen Schürzen und haben das Kopfhaar zu einem Knoten hochgesteckt. Der Kampf findet in einem mit Sand ausgeschütteten runden Areal statt, um den herum die Gruppe der Ringrichter, die sich aus ehemalige Sumokämpfern bildet, sitzt. Durch die Unterbringung der Sportler während der Veranstaltung im West- bzw. Ostflügel der Arena teilen sie sich in zwei Gruppen auf, der Ost- und der Westabteilung.
Die Turniere werden nach strengen Regeln durchgeführt und durch Rituale bestimmt. Zu Beginn treten alle anwesenden Kämpfer in die Arena und stampfen mit den Füssen auf den Sandboden des Kampfplatzes auf um böse Geister zu vertreiben. Dann treten die Kämpfer je nach Leistungsrang gegeneinander an, immer einer aus der Ost- und einer aus der Westliga.
In der ersten Phase des Kampfes werfen die Kämpfer mit Sand um den Saal zu reinigen, während sie Lockerungsübungen machen und den Gegner aufmerksam beobachten. Nach dieser rituellen Vorbereitung, die genau vier Minuten dauert, stürzen die Ringer aufeinander los. Jeder muss nun versuchen, den Gegner mit einem der 48 erlaubten Griffen so zu Fall zu bringen, dass seine Füße den Boden nicht mehr berühren oder ihn aus dem genau begrenzten Kampffeld hinaus zu schieben. Obwohl ein Kampf bis zu zwölf Minuten dauern darf endet er meist nach wenigen Sekunden.
Der Sumo Kämpfer, der sich in den einzelnen Zweikämpfen am besten behaupten konnte geht als Sieger aus den Turnier hervor.
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