Flatrate-Hype ohne Ende
Einmal bezahlen und daraufhin alles geniessen und soviel wie nur möglich. Das ist ohne Frage der neueste Trend und er schlägt in immer mehr Bereichen zu. Der trendige Ausdruck dafür ist der Begriff Flatrate. Flatrate ist dabei vor allem bekannt aus den Angeboten der Internet- und DSL-Anbieter, welche damit den Kunden ein Preismodell anbieten, bei dem für Surfvergnügen ohne Grenzen monatlich nur ein pauschaler Preis gezahlt werden muss.
Was bei Internet, DSL und mittlerweile auch in der Telefonie funktioniert, kann natürlich auch ebenso gut in vielen anderen Bereichen greifen. Die Logik dahinter ist recht einfach, rechnerisch gibt es immer Menschen unter den Kunden, welche nicht für den vollen Preis konsumieren. So bleibt trotz einiger Kunden, welche ihren Betrag mehr als rausholen, in der Regel immer genügend Gewinn übrig, sodass sich solche Preismodelle rechnen.
Gute Beispiele wären hier unter anderem die bekannten Flatrate-Partys oder aber auch ein All-you-can-eat-Buffet in einem Restaurant. In beiden Fällen spekuliert der Veranstalter dabei auf eine Vielzahl von Kunden, welche nicht soviel konsumieren, aber ja dennoch den vollen Flatrate-Preis zahlen müssen. Der Erfolg gibt ihnen recht und so wachsen natürlich auch die Angebote für diese Flatrate-Varianten auch in der Gastronomie.
Mittlerweile weitet sich der Hype noch weiter aus. Auch im mobilen Internet und bei Handytarifen setzt sich langsam aber sicher die Flatrate durch, was ohne Frage deutliche Vorteile für den Kunden hat. Aber auch weitere exotische Angebote finden sich, wie beispielsweise die recht ominöse Taxi-Flatrate. Auch hier wird eine monatliche Pauschalgebühr bezahlt und anschliessend kann das Taxiunternehmen ohne Aufpreis so lang und so oft genutzt werden, wie es beliebt. In Anbetracht vieler Leerfahrten und langer Standzeiten der Taxis unter Umständen eine lohnende Geschäftsidee. Die Verbraucher dürfen gespannt sein, wo es die nächste ungewöhnliche Flatrate zu finden gibt.
Marco Hölker
Mail: flatrate(aet)gmail.com
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