Bay of Islands – das luxuriöse Neuseeland
Wer bisher den Bayerischen Wald als Urlaubsziel vorgezogen hat, sollte einmal über den Tellerrand hinaus schauen und den Blick auf die Bay of Islands in Neuseeland werfen. Mehr als zwei Millionen Touristen jährlich können sich einfach nicht irren und genießen ihren Urlaub auf dem sauberen und grünen Abenteuerspielplatz, wie Neuseeland gerne genannt wird. Vor einigen Jahren noch war der typische Neuseeland-Urlauber ein Rucksacktourist oder ein adrenalinsüchtiger Bungeespringer. Heute bemüht sich die neuseeländische Reiseindustrie vermehrt um Kurzurlauber mit einem hohen Reisebudget. Jedoch sind die Zeiten der europäischen und amerikanischen Abenteuertouristen noch nicht ganz vorbei, die Tendenz geht jedoch eher in Richtung luxuriöses Neuseeland. Neuseelands offizieller Bewertungsservice für Unterkünfte, Qualmark, hat bisher mehr als 160 Hotels mit fünf Sternen ausgezeichnet. So verändert sich zwangsläufig auch die Struktur der Touristen, wobei jedoch erwartet wird, dass in den nächsten Jahren wesentlich weniger Abenteuerurlauber in Neuseeland zu finden sind. Neben der Bay of Islands gehören Rotorua, die Waitomo Caves, die Coromandel Peninsula, das Fiordland mit dem Milford Sound, Queenstown, Auckland, Dunedin und die Hawke´s Bay zu den beliebtesten Riesezielen. Jedoch steht Neuseeland nicht nur als Reiseziel hoch im Kurs, sondern wird auch von Auswanderern sehr geschätzt. So erteilt die neuseeländische Regierung das sog. „Work & Travel” Visa, mit denen sich der Reisende bis zu zwölf Monate im Land aufhalten und arbeiten kann. Ein solches Visum kann man jedoch nur einmal im Leben erhalten und es wird von vielen Europäern genutzt, um längere Reisen durch Neuseeland unternehmen zu können und sich mit Gelegenheitsjobs die Reisekasse aufzubessern.
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